Online-Marketing-Blog Heroshot

E-Book: Elternratgeber Neue Medien

Schlauen Sie sich auf

E-Book: Elternratgeber Neue Medien E-Book: Elternratgeber Neue Medien - Mobile
17.05.2016

E-Book: Elternratgeber Neue Medien

Schulen, Eltern und Schüler sind heute – was den Umgang mit Neuen Medien anbelangt – mit großen Herausforderungen und Umwälzungen konfrontiert. Smartphones, Facebook und WhatsApp sind insbesondere an weiterführenden Schulen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Lebens- und Kommunikationskultur von Schülern und damit auch von Lehrern und Eltern geworden. Im Jahr 2014 belief sich der Anteil der 12- bis 13-Jährigen, die ein Smartphone zumindest ab und zu nutzen auf 85 Prozent.

Die Veränderung der Lebens- und Kommunikationskultur von Schülern bedeutet dabei nicht nur vielfältige positive Chancen, sondern führt auch zu neuartigen, bislang nicht gekannten Risiken, Gefährdungen und Problemen. Facebook zum Beispiel ist heute nicht nur das weltweit größte soziale Netzwerk mit mehr als 1,4 Milliarden Nutzern, sondern auch die größte einzelne Werbeplattform der Welt. Mehr als eine Million Unternehmen schalten mittlerweile Werbung auf Facebook. Während Schüler die sich hinter sozialen Netzwerken und mobilen Apps stehenden Geschäftsmodelle zumeist nicht hinterfragen, sind Eltern sehr viel stärker aufgeschreckt, oft sogar auch sehr verunsichert: Welche Daten erfasst Facebook von meinem Kind? Was macht Facebook mit diesen Daten? Und vor allem: Welche Maßnahmen kann mein Kind ergreifen, um sich vor einem Missbrauch eigener persönlicher Daten zu schützen?

Tatsächlich erfordert die mit Smartphones, Facebook und WhatsApp einhergehende Veränderung der Lebens- und Kommunikationskultur einen anderen, sehr viel bewussteren Umgang mit neuen Medien, insbesondere eine Stärkung der Medienkompetenz von Schülern, Eltern und auch Lehrern. Ich habe all das, was ich in Vorträgen an Schulen und Kinder-Unis erzähle, in einem kompakten E-Book „ELTERNRATGEBER NEUE MEDIEN: Machen Sie sich und Ihre Kinder fit für den Umgang mit WhatsApp, Snapchat, YouTube, Instagram und Facebook“ zusammengeschrieben. Das E-Book ist in allen gängigen E-Book-Shops erhältlich, z. B. auch bei Amazon.

Über den Inhalt des E-Books

Neue Medien und Smartphones spielen im Leben von Eltern und ihren Kindern eine immer größere Rolle. Damit einhergehend sind sowohl die Eltern als auch die Kinder und Jugendlichen mit Apps wie WhatsApp, Snapchat, YouTube, Instagram und Facebook konfrontiert. Apps, die für Kinder und Jugendliche oft eine häufig sehr viel größere Anziehungskraft und Bedeutung haben, als für Erwachsene.

Die Konsequenz: Viele Eltern sind sich unsicher, wie mit mit den verschiedenen Apps umzugehen ist und welche Risiken und Gefahren mit diesen verknüpft sind. Dazu kommen häufig Fragen, was den Umgang mit Pornografie, Gewalt oder Cybermobbing anbelangt. Genau an dieser Stelle setzt dieser Elternratgeber an – und das auf bewusst kompakte Weise (das E-Book umfasst ca. 8.600 Wörter oder ca. 40 Normseiten gemäß VG Wort). Dieses E-Book ist also kein dicker Wälzer, sondern ein kompakter Ratgeber, der Ihnen konkrete Empfehlungen gibt, was den Umgang mit Neuen Medien und den Apps WhatsApp, Snapchat, YouTube, Instagram und Facebook anbelangt.

Kapitel 1 – Ausgangssituation (Leseprobe)

Sind Neue Medien wirklich neu? Nein! Das Internet, wie Sie es heute kennen (Websites, Onlineshops), entstand bereits vor über 25 Jahren – als Ergebnis von Überlegungen des englischen Wissenschaftlers Tim Berners-Lee, der eigene Forschungsergebnisse möglichst einfach mit Forschungskolleginnen und -kollegen teilen wollte. Selbst die sozialen Medien sind mittlerweile schon über 10 Jahre alt. Facebook beispielsweise wurde 2004 gegründet. Eigentlich sind Neue Medien also alles, aber nicht so neu, wie Sie vielleicht denken! Neu und tatsächlich für uns Menschen schwer zu handhaben ist dagegen die Geschwindigkeit, in der sich Dinge in unserem digitalen Alltag ändern. Zur Verdeutlichung: Um 50 Millionen Menschen zu erreichen, brauchte das Telefon 74 Jahre, das Radio 38 Jahre, das Fernsehen 16 Jahre und das Internet nur 4 Jahre. Heute nutzen bereits über 3 Milliarden Menschen das Internet.

Das erste Mal, als ich selbst ins Schlingern kam, war an einem Tag, kurz nachdem meine älteste Tochter aufs Gymnasium gekommen war. Sie hatte mit dem Start der 5.Klasse jetzt ein Handy, ein Smartphone – wie in diesem Fall tatsächlich ausnahmslos ALLE ihre Klassenkameradinnen und -kameraden auch. Ein zwar nicht mehr ganz aktuelles Modell, aber immerhin ein echtes Smartphone. Und damit stand meiner Tochter plötzlich und unerwartet eine ganz neue Welt offen – für das Geschnatter mit ihren Freundinnen, das Erhalten und Versenden von Fotos und Videos und das Surfen im Internet, insbesondere auf YouTube. Doch, wie schon bei den elterlichen Instruktionen im Zusammenhang mit der Smartphone-Einführung vermutet, dauerte es nicht lang bis zum ersten „Desaster“. Meine Tochter war am frühen Abend in ihrem Zimmer, als Sie plötzlich in Tränen aufgelöst vor uns Stand. Wir, natürlich besorgt, fragten: „Was ist denn los?“ Sie erzählte, dass sie ein Video über die WhatsApp-Gruppe ihrer Klasse erhalten hatte und sich das Video angesehen hatte. Das für meine Tochter völlig Unerwartete: Das Video zeigte einen Hund, der auf tatsächlich brutale Art und Weise von einem Auto überfahren wird. Angekündigt wurde das Video in der WhatsApp-Gruppe aber als lustiges Video. Da mussten meine Frau und ich selbst kurz schlucken. Das sieht man ja auch als Erwachsener nicht alle Tage. Entsprechend entgeistert mussten wir wohl ausgesehen haben, was bei unserer Tochter prompt zu neuem Schluchzen führte. Der Moment, vor dem meine Frau und ich uns gefürchtet hatten, war da. Unsere Tochter hatte mit der Wucht eines Güterzuges erfahren, dass dieses scheinbar allumfassende Glücksgefühl, welches durch die Nutzung ihres Smartphones und von WhatsApp entstanden war, durchaus seine Schattenseiten haben kann. Es ist halt doch nicht immer alles Gold was glänzt.

Mittlerweile – obige Episode ist knapp 2 Jahre her – sind wir voll im digitalen Familienalltag angekommen. Meine Frau, meine älteste Tochter und ich haben alle Smartphones. Meine mittlere Tochter (aktuell in der dritten Klasse) liegt uns ständig in den Ohren, dass sie auch unbedingt ein Smartphone braucht (sie kriegt aber noch keins!). Und unser jüngster Sohn, fast 7, bedient das Tablet wie ein Weltmeister und hat uns neulich sogar mit dem ungefragten Herunterladen kostenloser Spiele überrascht (was bis dahin mit den Sicherheitseinstellungen möglich war). Auf dem Smartphone meiner Tochter ist WhatsApp zum wichtigsten digitalen Kommunikationsmedium mutiert. Immer wieder kommen aber schon Fragen zu anderen Apps, z. B. Instagram. Fragen, bei denen ich mich oft selbst schwertue, weil es gar nicht so einfach ist, Kindern pädagogisch sinnvolle, nachhaltige und v. a. schlüssige und nachvollziehbare Antworten zu geben. Das ist einfacher gesagt als getan. Denn die Theorie ist halt die Theorie. Und die Praxis ist halt die verdammte Praxis. Und die Praxis und die damit einhergehenden Probleme sind oft so, dass theoretisch gut klingende Antworten und Lösungen im Alltag nicht der Weisheit letzter Schluss bzw. nicht sinnvoll anwendbar sind.

Diese Situation, verbunden mit immer gleichen Fragen, die mir bei Vorträgen gestellt werden, führte letztlich zu der Idee eines kompakten, praktischen Elternratgebers – um Vätern und Müttern dabei zu helfen im digitalen Familienalltag nicht völlig den Boden unter den Füßen zu verlieren. Denn genau dies passiert heute schnell, auch da Apps und Plattformen schneller in und dann wieder out sind als Sie es für möglich halten. Was an dieser Stelle wichtig ist (einfach da das Thema „Neue Medien“ oft sehr schnell zu sehr dogmatischen und damit wenig konstruktiven Diskussionen führt): Ich nehme in diesem Ratgeber bewusst eine pragmatische Sichtweise ein! Das heißt für Sie als Leser: Ich gehe davon aus, dass Smartphones, Neue Medien und Apps im Alltag unserer Kinder angekommen sind, dass Smartphone, Neue Medien und Apps auch genutzt werden (auch durchaus intensiv), und dass es am Ende darum geht, deren Nutzung pragmatisch und konstruktiv zu begleiten.

HABEN SIE INTERESSE AN EINEM VORTRAG ODER WORKSHOP?

Ich biete interessierten Schulen in Schwaben und im Bodenseeraum Vorträge, Workshops und Fragerunden zum Thema “Neue Medien” an, insbesondere mit dem Ziel die Medienkompetenz von Schülern, Eltern und Lehrern nachhaltig zu stärken. Jeder Vortrag oder Workshop wird individuell in Absprache mit Schulen und Elternvertretern auf das jeweilige Zielpublikum (Schüler, Lehrer, Eltern), die jeweilige Schulart (Grundschule, weiterführende Schulen) und auch auf spezifische Medien (Facebook, WhatsApp etc.) abgestimmt und ausgerichtet.